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Projektablauf (Stand August 2026)

Erkundungsphase (laufend)

Im Herbst 2024 startete die Erkundungsphase von CITru.

Sie umfasst

  • Untersuchungen des lokalen Untergrunds in über 1'000 Metern Tiefe mittels seismischer Messungen.
  • Computersimulationen von verschiedenen Einspeise-Szenarien und der Verteilung des CO2 in der Tiefe.
  • detaillierte Risikoabschätzungen.
  • Logistik, Budget und Konzession für eine mögliche Einspeisung von CO2.

Der ursprünglich für Ende 2025 vorgesehene Abschluss der Erkundungsphase von CITru verzögert sich. Grund dafür ist, dass die im Rahmen der seismischen Messkampagne erhobenen Daten neue Details zu den geologischen Strukturen im Untergrund zeigten. Um diese Informationen mit der gebührenden Sorgfalt in die geologischen Modelle und Risikoanalysen aufzunehmen, haben wir für den Abschluss der Arbeiten mehr Zeit eingeräumt. Die Phase wird voraussichtlich gegen Ende 2026 abgeschlossen sein.

Die Erkundungsphase wird durch das Pilot- und Demonstrationsprogramm des Bundesamts für Energie gemeinsam mit dem Kanton Zürich, Entsorgung + Recycling Stadt Zürich (ERZ), dem Verband der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen (VBSA), Energie 360° AG, der Neustark AG, der Swisscom und der ETH Foundation finanziert. Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo hat das Bohrloch von der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle nagra übernommen und ist die neue Eignerin des Bohrlochs.

Zeitplan und Ausblick auf die weiteren Phasen

Sofern die erforderlichen Bewilligungen vorliegen, könnte 2027 mit der Umsetzungsphase (Phase 2) begonnen werden. Diese umfasst Einspeisetests am Bohrloch, um weitere Erkenntnisse über die Eigenschaften des Untergrunds und die technische Umsetzbarkeit zu gewinnen.

Ob anschliessend die Phase 3 mit einem grösseren Einspeisetest umgesetzt wird, hängt von mehreren Voraussetzungen ab. Dazu gehören insbesondere die positiven Ergebnisse der vorgängigen Arbeiten, der Nachweis einer sicheren Durchführung, das Vorliegen einer Konzession sowie die Verfügbarkeit der erforderlichen finanziellen Mittel.

Unabhängig davon, welche Phase letztlich umgesetzt wird, liefert jede Projektphase wichtige Erkenntnisse für die Erkundung und mögliche spätere Nutzung der inländischen CO₂-Speicherung. Gleichzeitig trägt das Projekt dazu bei, Fachwissen aufzubauen und die Vernetzung relevanter Akteure zu stärken, die für die Erreichung des Netto-Null-Ziels von Bedeutung sind.

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